zurück zur Übersicht

Genåndr in der Eewesa – Was das Ötztalerische besonders macht

Das Ötztalerische wird oft als besonders charakteristischer Dialekt genannt. Kein Wunder: Im Ötztal finden sich Laute und Wörter, die man anderswo kaum oder gar nicht hört. Wer also genåndr in der Eewesa ist, muss des Ötztalerischen mächtig sein, um sich zu verstehen – das erklärte Yvonne Kathrein am 29. Juli in ihrem Vortrag.

Im gut besuchten Veranstaltungsraum im Gedächtnisspeicher Ötztal setzte die Germanistin Yvonne Kathrein die Entwicklung der Ötztaler Mundart, und ihre Besonderheiten auseinander. Auffallend ist, dass es viele besonders alte Elemente im Ötztalerischen gibt. Das gilt natürlich auch für andere Tiroler Dialekte, vor allem für jene aus abgelegeneren Regionen. Dort haben sich die Dialekte langsamer verändert als in Gegenden entlang wichtiger Verkehrswege, die stärker von außen beeinflusst wurden.

Der Vortrag von Yvonne Kathrein stieß auf reges Interesse.

Die Dialektforscherin und Germanistin Dr. Yvonne Kathrein leitet das Tiroler Dialektarchiv der Universität Innsbruck. Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit der Erwachsenenschule Längenfeld organisiert. Wer mehr zum Thema nachlesen kann, findet im Buch “NS-Zeit im Ötztal” der Ötztaler Museen zwei Aufsätze zum Ötztaler Dialekt, sowie hier eine längere Abhandlung zum Ötztalerischen in einem pdf von Yvonne Kathrein.

Yvonne Kathrein erklärt die Besonderheiten des Ötztalerischen.

 

Ort:
Gedächtnisspeicher Ötztal
Lehn 24, Längenfeld


Termin:
29.07.2026 – 29.07.2029
Mittwoch, 19:00 – ca. 21:00 Uhr
(2 UE)


ReferentIn:
Dr. phil. Yvonne Kathrein


Kosten:
Freiwillige Spende