Inklusion

Barrierefreiheit und Barrieren in den Ötztaler Museen (Leichte Sprache)

Das Verringern von Barrieren ist uns wichtig.
Wir möchten Angebote machen, die für viele Menschen gut nutzbar sind.
Wir versuchen, möglichst viele Barrieren abzubauen.

Unsere Museumshäuser sind jedoch sehr alt.
Sie sind denkmalgeschützt.
Darum können wir nicht überall Barrierefreiheit anbieten.

Auf dieser Seite zeigen wir:

• Unsere Museumshäuser und ihre Geschichte
• Angebote mit wenigen Barrieren
• welche Barrieren es in den Häusern gibt

 


Die Ötztaler Museen – kurz vorgestellt

Die Ötztaler Museen sind das Turmmuseum Oetz, das Heimatmuseum in Lehn und der Gedächtnisspeicher neben dem Heimatmuseum.

Das Turmmuseum steht im alten Ortskern von Oetz.

Das Haus stammt aus dem Mittelalter.
Im Turmmuseum geht es besonders um Kunst. Ein wichtiger Schwerpunkt ist der künstlerische Blick auf das Ötztal.

Im Museum werden Kunstwerke gezeigt:
• religiöse Kunst aus dem Mittelalter
• Bilder von Bergen und Landschaften
• Werke großer Bildhauer
• moderne Kunst und Fotografie

Das Heimatmuseum steht im Ortsteil Lehn in Längenfeld.

Dort gibt es viele alte Bauernhäuser.
Zum Museum gehören 11 alte Gebäude.
Diese Häuser zeigen, wie die Menschen im Ötztal früher gelebt und gearbeitet haben.
Der Platz rund um das Museum ist einzigartig.
Im Museum sieht man viele Gegenstände aus dem Alltag.
Man sieht auch Werkzeuge, mit denen die Menschen früher gearbeitet haben.
Im Museumsgarten wachsen alte Nutzpflanzen.
Eine wichtige Pflanze ist der Ötztaler Flachs. Früher verdienten viele Familien damit zusätzlich Geld.
Im Museum kann man viele Dinge in echt erleben:
• im Ofen wird Brot gebacken
• Flachs wird angebaut
• die Mühle mahlt Korn
• in der Säge werden Bretter geschnitten

Der Gedächtnisspeicher liegt neben dem Heimatmuseum.

Er ist ein Archiv.
Hier werden alte Schriftstücke, Fotografien und Bücher gesammelt.
Interessierte können gerne hierher zum Lesen und Forschen kommen.

 


Angebote in unseren Museen mit wenig Barrieren

Das Ötztaler Heimatmuseum kann man im Erdgeschoss über eine Rampe erreichen.
In der Stube im Erdgeschoss gibt es einen Film, der das ganze Museum erklärt.
Im ganzen Museumsbereich gibt es viele Sitzplätze:
• Bänke vor den Häusern
• Sitzplätze im Garten
• Stühle
Assistenzhunde dürfen überall mitkommen.

Wir richten uns gerne nach Ihren Bedürfnissen.
Sie können uns dafür einfach fragen.
Wir bieten zum Beispiel:
• Erzählnachmittage im Garten
• Objekte zum Anschauen und Erklären in der Stube im Erdgeschoss oder im Garten
• Führungen, die wir an Ihr Interesse und Ihre Möglichkeiten anpassen

Zukunft: Das Wastlshaus (ab 2028)

Im Jahr 2028 eröffnet das Wastlshaus beim Ötztaler Heimatmuseum.
Das Wastlshaus wird barrierearm sein.
Es wird bieten:
• barrierefreie Toiletten
• eine Rampe in die Ausstellungsräume im Obergeschoss

 


Barrieren in den Ötztaler Museen

Wo sind die Museen?
Die Ötztaler Museen gibt es an zwei Orten:

• Das Heimatmuseum ist eine Gruppe von 12 alten Gebäuden in Lehn (Längenfeld).
• Das Turmmuseum ist ein hohes Haus mit sechs Stockwerken in Oetz.

Barrierefreiheit und Wege

• Es gibt keine befestigten Wege.
• Es gibt keine Markierungen.
• Es gibt keine Lifte in den Gebäuden.
• Bei den Treppen gibt es nur auf einer Seite Handläufe.
• Die Toiletten erreicht man über zwei Stufen.
• Die Türen sind historisch, oft schmal und niedrig.

Zugang zum Heimatmuseum

• Zum Heimatmuseum führt ein leicht ansteigendes Wiesenstück.
• Man kommt über eine Rampe ins Museum.
• In der Stube im Erdgeschoss gibt es einen Film, der das ganze Museum zeigt.
• Kassa und Shop erreicht man über zwei Stufen.
Alle 12 Gebäude sind durch Wiesenwege oder Grasflächen verbunden.
Viele Häuser sind dunkel, niedrig und haben enge Räume.

Wege im Museumsgelände

• Die Mühlen und das Blockhaus erreicht man über einen kleinen Steig.
• Es gibt viele unregelmäßige Stufen.
• Zu den Gebäuden am Bach führen Türen mit hohen Schwellen und Stufen.
• Dort gibt es keinen Handlauf.
Wir empfehlen für diesen Bereich gute, feste Schuhe.