“Solange noch die Rosen blüh’n” ist ein deutscher Heimatfilm von Hans Deppe aus dem Jahr 1956. Für diese Produktion wurden zahlreiche Aufnahmen in Sautens und Oetz gemacht, auch der Gasthof Stern diente vor 70 Jahren als Kulisse.
“Solange noch die Rosen blüh’n” ist ein typischer Heimatfilm der Nachkriegszeit, er bediente die Bedürfnisse der Menschen im jungen Österreich und der jungen Bundesrepublik Deutschland jener Zeit: die Sehnsucht nach Harmonie und Naturverbundenheit, eine moralischer Ordnung und emotionale Stabilität. Gesellschaftliche Konflikte werden entschärft, Rollenbilder stereotyp stabilisiert und eine idealisierte Alpenwelt als Gegenentwurf zur kriegsgezeichneten Realität inszeniert. Die Alpenromantik hat eine lange Tradition – war aber in jenen Jahren wieder besonders gefragt. “Solange noch die Rosen blüh’n” war einer von mehreren Filmen die im Ötztal gedreht wurden, die Filmarbeiten fanden im Sommer 1956 statt und hinterließen auch bei der einheimischen Bevölkerung einen bleibenden Eindruck. Dass Oetz und Sautens zur Filmkulisse wurden und damit dem gerade in der Nachkriegszeit so wichtigen Genre des Heimatfilms eine Landschaft und ein Ortsbild verlieh, bewegte die Menschen und hinterließ Spuren. Zu diesen zählen etwa Fotografien aus Privatbesitz.
Eine herausragende Fotodokumentation stellt eine Serie von Fotografien von Karlheinz Griesser dar, der damals als 11jähriger Bub mit seiner Kamera „Balda Rollbox“ die Vorgänge am Set und die Begegnungen mit den Stars festhielt. Griesser hatte als Schüler in den Sommerferien damals viel Zeit und war tagelang vor Ort, sogar mit einem Auto der Film-Crew durfte der junge Karlheinz mitfahren.
Die nachfolgenden Fotografien stammen alle von Karlheinz Griesser, der uns seine Aufnahmen dankenswerterweise für den Gedächtnisspeicher zur Verfügung gestellt hat.
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Hans Moser vor dem Gasthof Stern,
mit Hansjörg Höllrigl und den „Stern’s Mädels“
- Regisseur Hans Deppe, Eva Probst und Gerhard Riedmann mit Oetzer Komparsen
- Hans Moser vor dem Gasthof Stern
- Hans Moser in einer Drehpause
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Willy Fritsch mit der Mutter Luise und Schwester Christine Karlheinz Griessers in Sautens.
Die beiden Frauen waren Statistinnen als Krankenschwestern, hier in einer Drehpause zu sehen.
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Karlheinz Griesser mit Sabine Eggerth
(auch bekannt aus der Verfilmung Erich Kästners „Pünktchen und Anton“) beim Posthotel „Kassl“.
- Schaulustige Oetzer während der Aufnahmen
- Eva Probst und Willy Fritsch vor der Bäckerei-Gemischtwaren Emerentia Huber
- Am Set in Oetz: Anni Rosar, Hans Deppe, Eva Probst
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Anni Rosar setzte sich gerne für Fotos in Szene und gab Autogramme,
hier am Dorfbrunnen St. Georg bei Kirchweg 1
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Am Set in Oetz: Hertha Feiler spielte die Kinderärztin Dr. Helga Wagner,
hier zu sehen vor dem Stecher-Haus (damals Bäckerei-Gemischtwaren Emerentia Huber)
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Die Jugend begeistert sich für die Schauspielerin Eva Probst,
hier: Renate und „Peterle“ Haid.
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Die Jugend begeistert sich für die Schauspielerin Eva Probst,
hier: Karlheinz Griesser
- Sabine Eggerth, Eva Probst, Willy Fritsch in Oetz
- Am Set in Sautens: „Neffe“ Klaus und Eva Probst
- Am Set in Sautens: die Regieassistentin und Hertha Feiler
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Am Set in Sautens musste die Szene, in der Willy Fritsch laut Skript „Helga, deinen Blumen!“ mehrfach wiederholt werden, weil Fritsch sich versprach:
„Blumen, deine Helga!“ – das hielt Karlheinz Griesser in seinen Aufzeichnungen fest.
- Hertha Feiler in Sautens vor dem Acherkogel
- Eva Probst und Hansjörg Höllrigl in Sautens
- Willy Fritsch und Hertha Feiler in Sautens
- Hertha Feiler und Eva Probst
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Ankunft von Heinz Rühmann beim Hotel „3 Mohren“ Oetz,
Karlheinz Griesser überreicht Blumen. Rühmann besuchte seine Gattin Hertha Feiler während der Dreharbeiten. Auf der Stiege: Johannes und Bernhard Haid mit ihrem Onkel Heiner Haid, im Hintergrund Renate Zschaler, geb. Griesser.





















