Der Gedächtnisspeicher

Geschichte

Die Grundmauern des Hauses Lehn 23b, das heute als Gedächtnisspeicher geführt wird, stammen aus der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts. Mit seinen zwei Wohngeschossen, die ursprünglich nicht miteinander verbunden waren, war es über Jahrhunderte jeweils zwei Familien ein Heim. 2006 wurde das Haus vom Ötztaler Heimatverein käuflich erworben und mit Interreg- und LEADER-Mitteln renoviert. 2013 wurde das Haus als „Gedächtnisspeicher“ eröffnet – mit dem Anspruch, sich als Gedächtnis des Tales zu etablieren.

Verwaltung, Archiv und Bibliothek

Der Gedächtnisspeicher stellt in zweifacher Hinsicht den Kern der Ötztaler Museen dar: einerseits ist er Sitz der Verwaltung der Museen, andererseits wird hier mittels einer umfangreichen regionalhistorischen Lesebibliothek sowie eines umfassenden Archivs jenes Wissen gespeichert, das die inhaltliche Arbeit der Ötztaler Museen nährt. Hier fließen Forschung, Dokumentation und Sammlung zusammen und werden über die musealen Einrichtungen der Ötztaler Museen, über die Veranstaltungsräume sowie auch an externen Orten im Tal (Exkursionen etc.) vermittelt.

Besonderheiten

Der Gedächtnisspeicher hat den Anspruch, ein nutzungsfreundliches Archiv zu sein. Die Miteinbeziehung der Bevölkerung durch Diskussionen, Vorträge und Einzelgespräche ist unabdingbar. Der Gedächtnisspeicher Ötztal hat nicht nur ein reines Archivieren von Daten und Dokumenten zur Aufgabe. Ziel ist, eine attraktive, aktive Servicestelle für regionale historische Informationen zu bieten – stets in Kooperation mit Fachleuten sowie universitären Einrichtungen.

Ansichten

Anreise

 

Parkmöglichkeiten

Der Parkplatz befindet sich 100 Meter südlich des Museumsareals.
Die Parkgebühren werden im Museum rückerstattet.

Öffentliche Anreise

Bushaltestelle „Längenfeld – Lehner Au“
Details siehe unter fahrplan.vvt.at