Die Tourismusgeschichte des vorderen Ötztals reicht weit ins 19. Jhd. zurück, sie erzählt von Innovation, von Konflikten, von Erfolgen und einem enormen Wandel. Das neue Buch beschreibt diese Entwicklungen zum Anlass des 50-jährigen Bestehens der Acherkogelbahn.
Wo Anfang des 19. Jahrhunderts die ersten Reisenden ein bäuerliches Tal mit schlechten Straßen vorfanden und als malerisch beschrieben, da begannen sich die Entwicklungen mit der Eröffnung der Arlbergbahn ab 1884 plötzlich zu überschlagen. Das Phänomen Tourismus setzte ein und veränderte das Tal vollauf. Diese Entwicklungen lassen sich am Beispiel des vorderen Ötztals, insbesondere an Oetz, besonders gut nachvollziehen. Die bäuerliche Gemeinschaft wurde zur Dienstleistungs- und schließlich selbst zur Freizeitgesellschaft.
Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Acherkogelbahn haben die Ötztaler Museen und die Bergbahnen Hochoetz ein gemeinsames Buch in Angriff genommen: Edith Hessenberger, Leiterin der Ötztaler Museen, und Michaela Burger, Geschäftsführerin der Bergbahnen Hochoetz (2022-2025) haben gemeinsam ein umfassendes Werk verfasst, das zum einen die Tourismus- und Freizeitgeschichte des vorderen Ötztals nachzeichnet, und zum anderen die Geschichte der Acherkogelbahn rekonstruiert: von der Vision der 1960er Jahre bis hin zum heutigen Ski- und Wandergebiet. Über 200 Abbildungen illustrieren die Entwicklung der Region und rufen so manche Erinnerung wach.
Das Buch “Freizeit unterm Acherkogel” wird am 25. März um 19 Uhr im Saal Ez in der Gemeinde Oetz (direkt oberhalb des Turmmuseums) von den Autorinnen präsentiert.
Für all jene, die keine Möglichkeit haben, am 25. März nach Oetz zu kommen: Vorbestellungen werden ab sofort angenommen, gerne senden wir das Buch auch zu.
ÖTZTALER MUSEEN SCHRIFTEN BAND 13
Autorinnen: Edith Hessenberger, Michaela Burger
ca. 353 Seiten, Studienverlag, Innsbruck 2026.
Preis: € 36,90