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Mit einem Tagebuch auf Zeitreise: Sölden 1945

Sölden, Dezember 1945. Der 55-jährige Wiener Rudolf Gernat hat es gegen größte Widerstände geschafft, in das lang vermisste Sölden zu reisen. Die Erinnerungen an die Kriegsjahre stecken noch in den Knochen, hungrig und müde erreicht er den Grünwaldhof in Sölden, wo er sich nun fünf Wochen lang erholen soll.

Ein akribisch geführtes Tagebuch gibt uns Aufschluss über Gernats Urlaubstage in Sölden. Das Tagebuch, das sich in Besitz von Markus Wilhelm befindet, wurde den Ötztaler Museen für weitere Nachforschungen sowie zur Vermittlung der Umstände im Nachkriegssölden zur Verfügung gestellt.

Wer war dieser Mann, den derart starke Gefühle mit Sölden und seinen EinwohnerInnen verbanden? Wie können wir uns das Leben im Nachkriegswinter 1945/1946 vorstellen? Im Rahmen einer Beitragsserie sind Interessierte ab Dezember eingeladen, mit uns Antworten auf diese Fragen zu suchen. Mehr dazu finden Sie demnächst auf unserer Homepage.

Betitelung des Tagebuchs, das Rudolf Gernats Urlaubstage von Dezember 1945 bis Jänner 1946 dokumentiert