zurück zur Übersicht

Vorhandenes Wissen zugänglich machen – Archiv und Depot NEU

Das Archiv Gedächtnisspeicher wurde 2009 gegründet und wird seither kontinuierlich aufgebaut. Es umfasst mehrere Schenkungen, eine Dauerleihgabe des Kulturvereins „Pro Vita Alpina“ sowie die archivalische Sammlung des Heimatvereins. Mit zusätzlichen Personalressourcen und besserer Infrastruktur müssen diese Objekte und Dokumente nun sach- und fachgemäß in eine neue Archivstruktur aufgenommen werden.

Das gesammelte Wissen, das bislang im Gedächtnisspeicher abgelegt wurde, muss als digitales Archiv aufgebaut werden. Das Archiv umfasst sowohl Literatur (Ötztalensien), als auch Schriftgut, Fotografien und Medien. Diese Objekte müssen aufgenommen, sortiert und in einer digitalen Datenbank (M-Box) aufgenommen werden. Diese Arbeiten ermöglichen es, eine benutzerfreundliche, zu wöchentlichen Fixzeiten öffentlich zugängliche  Servicestelle zur Geschichte des Raumes „Ötztaler Alpen“ aufzubauen, die von allen Interessierten, von Studierenden über SchülerInnen bis hin zu JournalistInnen, WissenschaftlerInnen  und Privatpersonen genutzt werden kann.

Zusätzlich soll ein Überblick über die Objekte der Ötztaler Museen (Inventarisierung) erstellt, sowie verwaltbar und zugänglich gemacht werden. Gegenstand des dreijährigen Projektes ist die Anstellung einer Person, mit der gemeinsam eine Struktur für das Archiv entwickelt wird und die in der Folge den in enger Zusammenarbeit mit dem Team Aufbau des Archivs mithilfe einer geeigneten Software umsetzt. Für die Umsetzung dieses Projektes wurde die Ethnologin Mag.a Annine Seebacher angestellt.