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Der Stuibenfall. Kulturgeschichte eines Naturdenkmals

Der Ötztaler Stuibenfall ist als größter Wasserfall Tirols seit über 200 Jahren eine beliebte Attraktion im Ötztal. Unzählige Male wurde er aus verschiedenen Perspek­tiven gemalt, gezeichnet oder fotografiert. Landschaft ist ein wesentliches Element von Heimat. Wie sehr Naturdenkmale Projektionsflächen und Symbolbilder für die Werte und die Entwicklung unserer Gesellschaft sind, wird auch am Beispiel des Stuibenfalls deutlich: Die Nutzung seines Wassers für Elektrizitätszwecke oder auch die touristische Nutzung in Form einer Stahltreppe mit Hängebrücke entlang des Wasserfalls schürte Emotionen und regte Diskussionen und Widerstand in der Bevölkerung.

In langjähriger Arbeit hat Walter Falkner akribisch Künstlerisches und Kultur­ historisches zum Stuibenfall und seiner Bedeutung für die Menschen gesammelt und teilt diese Schätze im Rahmen einer Ausstellung sowie eines Ausstellungskataloges: Im Turmmuseum werden am 17. Dezember im 4. und 5. Geschoß des Hauses im Rahmen einer neuen Sonderausstellung die schönsten und interessantesten Darstellungen dieses Naturdenkmals gezeigt. Zugleich präsentieren wir den 4. Schriftenband unserer Reihe unter gleichnamigem Titel: „Der Stuibenfall. Kleine Kulturgeschichte eines Naturdenkmals.“

Eine der schönsten Darstellungen des Stuibenfall: Aquarell von Thomas Ender.