Das Turmmuseum Oetz

Geschichte

Inmitten des alten Ortskerns von Oetz ist das Turmmuseum schon aufgrund seiner Architektur leicht zu finden: Im Mittelalter diente der „Turm“ einer Landadelsfamilie als Wohnsitz inmitten der Siedlung von Bauernhöfen. In der Neuzeit war er Verwaltungssitz der Güter des Klosters Frauenchiemsee im Ötztal. Nach langen Jahrzehnten vielfältiger Nutzung durch die Gemeinde Oetz wurde das Gebäude gründlich renoviert, und schließlich 2004 als Museum eröffnet. Bereits kurz darauf erhielt das Turmmuseum den Tiroler Museumspreis 2004.

Sammlung

Das Turmmuseum ist eng verknüpft mit der Biografie und Sammlung des Oetzer Kunstliebhabers und Kunstsammlers Hans Jäger. Zeit seines Lebens begeisterte sich Jäger für Möbel, Skulpturen und besonders für Gemälde und Bilder, diese Begeisterung manifestiert sich in einer einzigartigen Kunstsammlung von knapp 5.000 Objekten, die abwechselnd immer wieder im Turmmuseum zu sehen sind. Die Bandbreite der Kunstwerke reicht von mittelalterlicher sakraler Kunst über die Entwicklung alpiner Landschaftsmalerei bis hin zu großen Bildhauern, zeitgenössischer Kunst und Fotografie.

Besonderheiten

Der Schwerpunkt des Museums liegt daher auch auf dem Medium Kunst, und hier besonders auf dem künstlerischen Blick auf das Ötztal sowie auf dem künstlerischen Schaffen in der Region. Quasi am Eingang des Tals stellt das Turmmuseum Aus- und Einsichten auf die Region vor: Ötztal-Bilder als Fremd- und Selbstbilder im Wandel der Zeit und in den Augen wechselnder Betrachter. Doch stets geht es um Perspektivisches: Wie stellt sich das Ötztal dar, wie wird es gesehen? Wie können wir uns dem Wesen, dem Eigentlichen des Tals und seiner Bewohnerschaft nähern?

Ansichten

Anreise

 

Parkmöglichkeiten

Parkmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe des Turmmuseums,
sowie kostenpflichtig im Zentrum.

Öffentliche Anreise

Bushaltestelle „Oetz – Gemeindeamt“
Details siehe unter fahrplan.vvt.at