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Förderzusage für neue Dauerausstellung im Ötztaler Heimatmuseum

Vor kurzem feierte das Ötztaler Heimatmuseum seinen 40. Geburtstag. Nun soll mit vereinten Kräften die Überarbeitung der Dauerausstellung im Haus in Angriff genommen werden. Diese Woche wurde die Förderung des Projektes zu 70 % der Gesamtkosten durch das Land Tirol und LEADER-Mittel aus den Ressourcen des Regionalmangagements beschlossen. Die Dauerausstellung im Ötztaler Heimatmuseum ist in die Jahre gekommen. Die Präsentationsformen sind nicht mehr zeitgemäß. Daher nimmt mit Jahresbeginn 2021 ein Ausstellungsteam rund um die Museumsleiterin Edith Hessenberger nun eine Neuerzählung des Museums in Angriff. Die Themen, die das Heimatmuseum in den vergangenen 40 Jahren vermittelte, bleiben weiterhin im Fokus der Dauerausstellung, so Hessenberger: „Das Ötztaler Heimatmuseum wurde als sozialkundliches Bergbauernmuseum konzipiert, und diese Fragestellungen rund um das Alltagsleben und die Wirtschaftsweisen im historischen Ötztal bleiben weiterhin im Mittelpunkt des Interesses.“ Was sich allerdings ändern wird, ist der Ansatz. Während man vor 40 Jahren auf allgemeine Repräsentationen nach dem Motto „Das Leben im alten Ötztal“ setzte, stehen regionalhistorische Erzählungen im Mittelpunkt. Anhand der konkreten BewohnerInnen des Hauses, anhand konkreter Ereignisse in Lehn, soll vermittelt werden, wie sich das Leben im Ötztal über die Jahrhunderte hin veränderte.

Der Beschluss des Regionalmanagements vergangene Woche markierte den Startschuss für das Projekt. Mit Jahresbeginn 2021 setzen zunächst historische Forschungen rund um die Häuser, Lehn sowie sozial- und wirtschaftshistorische Besonderheiten aus dem Ötztal ein. Ab dem Sommer 2021 gehe es dann um die Umsetzung dieser Forschungsergebnisse und die Neugestaltung des Museums.