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Der Stuibenfall im Turmmuseum
Ausstellungsvorbereitungen

Am 17. Dezember startet das Turmmuseum mit der Sonderausstellung „Der Stuibenfall. Kleine Kulturgeschichte eines Kulturdenkmals“ in die Wintersaison. Zu sehen sind unterschiedlichste Werke aus der Sammlung Jäger, aber auch zahlreiche Leihnahmen werden ausgestellt – bis hin zu zwei Überraschungsbeiträgen junger Tiroler KünstlerInnen.

Charles Brizzis Blick auf den Stuibenfall

Der Stuibenfall von Elmar Kopp

Zu diesen zählt etwa das Aquarell des Stuibenfalles vom Müncher Landschaftsmaler Charles Brizzi. Dieser hatte im Auftrag des Gletscherpfarrers Franz Senn, Tourismuspioniers und Alpenvereinsmitbegründer 1868 ein Panorama der Berge um Vent angefertigt, mit dem Senn aufgrund der Ungenauigkeit bzw. Überhöhung alles andere als zufrieden war. Im Zuge seines Aufenthaltes fertigte Brizzi auch diese Aquarelle von Ortsansichten aus dem Ötztal an, unter anderem den Stuibenfall. Das Aquarell wurde diese Woche aus dem Besitz von Fam. Pischl aus Telfs als Leihgabe  ins Turmmuseum geholt.

Weitere Leihgaben stammen etwa vom Sohn des 2020 verstorbenen Imster Künstler Elmar Kopp oder der Obergurgler Künstlerin Hannah Philomena Scheiber. Die Aquarelle von Thomas Ender oder Jakob Gauermann, die Eingang in das gleichnamige Buch „Der Stuibenfall. Kleine Kulturgeschichte eines Naturdenkmals“ von Walter Falkner Eingang fanden, konnten leider aus restauratorischen Gründen nicht für die Ausstellung gewonnen werden. Enders Aquarell wird allerdings in Form einer Installtion des Kufsteiner Medienkünstlers Richard Schwarz prominent in der Ausstellung vertreten sein.