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Ötztaler Genussbotschafter unterwegs im Heimatmuseum

Unter dem Motto „Das Ötztal und seine Besonderheiten genießen lernen“ wurde mit dem „Ötztaler Genussbotschafter“-Ausbildungsprojekt 2020 erstmals ein Kurzlehrgang als Zusatzqualifikation für Lehrlinge und MitarbeiterInnen der Ötztaler Gastronomie zum Thema Genuss und Regionalität angeboten. Die Ötztaler Museen sind Partner dieses wichtigen Projekts.

Viel Wissenswertes rund um Ernährung und Anbau in früheren Zeiten, rund um Hungersnöte, Moden und Luxus in der Küche, Revolutionen am Herd (eine solche stellten die Techniken zur Haltbarmachung von Lebensmitteln wie etwa durch Käseverarbeitung, Selchen oder Einmachen dar) und nicht zuletzt Interessantes zur Geschichte der Lebensmittel und der alten Ötztaler Sorten wurde einer Gruppe von Lehrlingen aus dem Gastro-Bereich vermittelt, die sich für den ersten Durchgang des Genussbotschafter-Lehrgangs angemeldet hatten.

Das innovative Konzept ist ein Kooperationsprojekt von Ötztal Tourismus (Koordination), erbe kulturraum sölden der Raiffeisenbank Sölden, WKO/WIFI Tirol, Arbeiterkammer Tirol, Agrarmarketing Tirol, Ötztaler Museen, Naturpark Ötztal und Raiffeisenbanken Ötztal. Die drei einwöchigen Module der Ausbildung zur/zum GenussbotschafterIn Ötztal finden jeweils in den Zwischensaisonen in drei aufeinanderfolgenden Semestern statt. Zwanzig Betriebe im Ötztal öffnen dabei ihre Türen für Lehrlinge – Köchin/Koch, Gastronomiefachfrau/-mann, Restaurantfachfrau/-mann, Hotelkauffrau/-mann, Hotel-/Gastgewerbeassistenz – und interessierte Mitarbeiter*innen in Gastronomie und Hotellerie.

Beim Mues-Kochen gemeinsam mit Museumswart Christian Holzknecht und unterwegs im Museum mit Leiterin Edith Hessenberger