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Internationales Forschungstreffen
zur Sanierung historischer Gebäude

Viel Kompetenz aus insgesamt fünf europäischen Ländern tagte diese Woche bei uns im Gedächtnisspeicher zum Thema „Nachhaltige Entwicklung von historischen Strukturen und traditioneller Architektur“. Im Anschluss wurden der Gedächtnisspeicher, das Turmmuseum sowie das Haus am Turm in Oetz als „best practice“-Beispiele insbesondere in Hinblick auf ihre Sanierung eingehend begutachtet.

Das Alpine-Space-ATLAS Projekt macht es sich zum Ziel, traditionelle Architekturen auch abseits des Denkmalschutzes nutzbar zu machen. Bei derartigen historischen Gebäuden handelt es sich oft um periphere Regionen, dazu kommt dass diese alten Wohngebäude häufig ein geringes Maß an Energieeffizient und Komfort bieten. Im Rahmen des Projektes sollen Wege nachhaltiger Entwicklung von historischen Strukturen aufgezeigt werden, indem Best-Practice-Beispiele an Gebäudesanierungen begutachtet und damit machbare Optionen aufgezeigt werden. Akteure der gesamten Wertschöpfungskette und Entscheidungsträger werden in das Netzwerk eingebunden, um Nachhaltigkeit in sozialer, ökologischer und kultureller Hinsicht zu gewährleisten.

Die Ötztaler Museen erwiesen sich hier als idealer Veranstaltungsort, einerseits aufgrund der Infrastruktur, die für das Netzwerktreffen zur Verfügung gestellt werden konnte, andererseits aufgrund der Örtlichkeit: Als Beispiele für die Sanierung und Neunutzung historischer Architekturen boten der Gedächtnisspeicher, das Turmmuseum, aber auch das Haus am Turm in Oetz, das als Depot für die Sammlung Jäger genutzt wird, gute Gelegenheit.

Mehr über das ATLAS-Projekt: https://www.alpine-space.eu/projects/atlas/en/home

Mitglieder des Netzwerks präsentieren ihre Forschungsergebnisse.