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Museumsgütesiegel für Heimat- und Freilichtmuseum verlängert

Im Rahmen des Österreichischen Museumstages in Salzburg wurden vergangene Woche neue Museumsgütesiegel vergeben beziehungsweise bestehende verlängert, sofern die Qualität der Häuser gehalten oder verbessert werden konnte. Das Ötztaler Heimat- und Freilichtmuseum erhielt das Museumsgütesiegel für weitere fünf Jahre. Der österreichische Museumsbund informiert auf seiner Website über Sinn und Ziel des Museumsgütesiegels: „Um Museen, die einem Mindeststandard an Präsentation und Dokumentation folgen und sich dadurch von sonstigen Schaustellungen abheben, die sich aufgrund der Ungeschütztheit des Wortes ebenfalls Museum nennen dürfen, eine deutliche Qualitätsabgrenzung von diesen zu ermöglichen, wurde in Österreich ein Museumsgütesiegel eingeführt, das im Jahr 2002 erstmals verliehen wurde.“

Die beiden Dachorganisationen des Museumswesens in Österreich, ICOM-Österreich (International Council of Museums, Nationalkomitee Österreich) und Museumsbund Österreich erarbeiteten ein Bewertungsverfahren für Museen, dessen Ziel eine Anpassung sowie allgemeine Hebung des Niveaus im österreichischen Museumswesen darstellt. Die Richtlinien basieren auf dem „Code of Ethics – Dem Kodex der Berufsethik des Museumswesens“ auf und wurden den österreichischen Gegebenheiten angepasst.

Vergangene Woche wurden nun insgesamt 17 neue Museumsgütesiegel vergeben, sowie zahlreiche weitere bereits ausgezeichnete Häuser mit einer Verlängerung ausgezeichnet. Das Gütesiegel für das Ötztaler Heimat- und Freilichtmuseum wurde aufgrund der Qualität der Häuser und des Gesamtensembles, aber auch für das neue Gesamtkonzept sowie das Leitsystem durch das Museumsareal auf 5 weitere Jahre vergeben. Gemeinsam mit Museumsleiterin Edith Hessenberger waren auch Bianca Ober vom Museum der Völker in Schwaz, sowie die Leiterin des Rabalderhaus in SChwaz nach Salzburg gekommen, um das Gütesiegel entgegenzunehmen.

Mit dem Gütesiegel garantiert das Museum den BesucherInnen langfristig die Übernahme einer Verantwortung zur Bewahrung des kulturellen Erbes, eine qualitätsvolle Präsentation und ein Mindestniveau an Serviceleistungen sowie die Anerkennung der „Ethischen Richtlinien für Museen“.

Gruppenbild im Anschluss an die Zeremonie der Gütesiegelvereihung im Salzburg Museum.