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Themennachmittag:
Egger-Lienz im Ötztal

In diesem Sommer wurde im Ötztal dem künstlerischen Erbe des Tiroler Malers Albin Egger-Lienz durch einen neuen Themenweg in Längenfeld, sowie durch einen Egger-Lienz-Raum im Turmmuseum in Oetz ein Denkmal gesetzt. Im Rahmen eines Themennachmittages haben wir in Kooperation mit dem Ferdinandeum eingeladen, sich auf die Spuren des Tiroler Malers Albin Egger-Lienz im Tal zu begeben.

Albin Egger-Lienz (1868 – 1926), einer der bedeutendsten Tiroler Maler der Moderne, zeigte eine große Verbundenheit mit dem Ötztal. Auch nachdem der Osttiroler im Alter von rund 30 Jahren als freischaffender Künstler nach Wien gezogen war, verbrachte er die Sommermonate oft im Ötztal und hinterließ in der Gesellschaft seine Spuren.

Führung von Nadja Parisi entlang dem Egger-Lienz-Weg in Längenfeld.

Nachmittags führte Nadja Parisi, BA ein letztes Mal in diesem Sommer entlang des Egger-Lienz-Themenweges, der die Bezüge des Künstlers zum Tal, sowie die Einflüsse der Landschaft und der Modelle aus dem Ötztal auf das künstlerische Schaffen thematisiert.

Im Anschluss erzählten im Turmmuseum Alois Praxmarer, der Enkel vom Modell Aemilie Auer („Das Leben“), Agnes Groinig, Tochter von Annamaria Haid die eng mit Ila Egger-Lienz befreundet war, Sepp Brugger aus Matrei in Osttirol, Urenkel des Michael Brugger (Modell für den Mann mit Säbel im „Ave Maria nach der Schlacht am Bergisel“) sowie Gerbert Ennemoser, Ötztaler Künstler und Impulsgeber für den Themenweg von ihren Erinnerungen und Perspektiven auf das Wirken der Künstlerfamilie im Tal.

Das Podium am Abend v.l.: Sepp Brugger, Edith Hessenberger, Agnes Groinig, Alois Praxmarer, Gerbert Ennemoser

 

Wann

13. 09. 2019
16.30 Uhr

WO
  • Fischbachbrücke
  • Längenfeld