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Internationales Publikum
Wissenschafter besuchen die Museen

Auf den Spuren der historischen Berglandwirtschaft und Tourismusentwicklung besuchten Anfang September knapp 60 junge Wissenschaftler im PhD-Programm aus insgesamt 17 Ländern das Ötztaler Heimat- und Freilichtmuseum. Die Tagung wurde von der Universität Innsbruck durchgeführt. Im Rahmen der „International Mountain Conference“ an der Uni Innsbruck fand unter anderem im Ötztal eine fünftägige „Summer School“ statt, im Rahmen derer sich das internationale Publikum von beinah allen Kontinenten auf die Spuren des Natur- und Kulturraumes in Tirol begab. Neben geomorphologischen, klimatischen und ökologischen Aspekten interessierten sich die Wissenschafter auch für den Wandel der Bevölkerung im Ötztal von einer bergbäuerlichen Gemeinschaft hin zu einer tourismusgeprägten Dienstleistungsgesellschaft. Besonders interessante Aspekte offenbarten die Gespräche in den alten Bauernhäusern des Heimat- und Freilichtmuseums, wenn Traditionen, Handwerk, Wirtschaftssysteme mit den unterschiedlichsten Herkunftsländern des internationalen Publikums verglichen wurden.
Zum Abschluss des Nachmittags gab es im Gedächtnisspeicher ein vielseitiges Buffet der Längenfelder Bäuerinnen.

Edith Hessenberger führt durchs Freilichtmuseum.